Schlafstörungen durch Stress: Dein Körper liegt im Bett, dein Kopf sitzt noch im Meeting
Es ist 3 Uhr. Du bist hundemüde. Und dein Gehirn findet, jetzt sei der perfekte Moment für die Quartalszahlen, den Elternabend und diesen einen Satz aus dem Meeting.

Ich kenne diese Nächte. Nach meiner Scheidung, allein mit einem kleinen Kind, habe ich angefangen, schlecht zu schlafen. Diese Zeit war der Grundstein dafür, dass ich mich mit EFT und anderen Methoden beschäftigt habe. Heute begleite ich in meiner Praxis in Kreuzlingen Menschen, die tagsüber funktionieren und nachts keine Ruhe finden.
Mehr als jede zweite Person schläft schlecht
Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der AOK Bayern (Oktober 2026) zeigt: 57 Prozent der Befragten hatten in den letzten drei Monaten wiederkehrende Schlafstörungen, bei Frauen sogar 62 Prozent. 42 Prozent der Betroffenen fühlen sich bei der Arbeit weniger leistungsfähig.
Die Hauptursache ist weder die Matratze noch der Espresso. Sondern Stress. Die Zahlen stammen aus Bayern, aber was ich in meiner Praxis in der Schweiz erlebe, sieht sehr ähnlich aus.
Was nachts in dir passiert
Cortisol bleibt auf Tagesschicht. Normalerweise sinkt dein Cortisolspiegel bis zum Abend ab. Bei Dauerstress bleibt er oben. Dein Körper ist bereit für den Sprint, nicht fürs Kopfkissen.
Der Zeigarnik-Effekt macht Nachtschicht. Unerledigte Aufgaben bleiben im Gehirn aktiver als erledigte. Tagsüber geht das im Lärm unter. Nachts, wenn es still ist, hast du plötzlich ein Live-Konzert deiner offenen Punkte.
So entsteht ein Kreislauf: Stress raubt Schlaf, und Schlafmangel macht stressanfälliger.
Mach das heute Abend Gib deinen Gedanken einen Parkplatz. Schreib vor dem Schlafen fünf Minuten lang auf, was morgen ansteht. In einer Studie (Scullin et al., 2018) schliefen Menschen mit To-do-Liste schneller ein. Dein Gehirn darf loslassen, weil es weiss: Steht ja auf dem Zettel.
Atme länger aus als ein. Vier Sekunden ein, sechs bis acht Sekunden aus. Die lange Ausatmung signalisiert deinem Nervensystem: Säbelzahntiger ist weg.
Wenn Tipps nicht reichen: EFT
Manchmal sind Abendrituale wie ein Pflaster auf einem Rohrbruch. Wenn dein Nervensystem gelernt hat, ständig in Alarmbereitschaft zu sein, braucht es mehr.
Mit EFT (Emotional Freedom Techniques) klopfst du sanft auf bestimmte Akupressurpunkte und benennst dabei, was dich belastet. In einer randomisierten Studie (Church et al., 2012) sank der Cortisolspiegel nach einer EFT-Sitzung deutlich stärker als nach einer Gesprächssitzung.
Wenn Du meine Unterstützung brauchst, buche jetzt Deine Einzelsitzung.
– online oder in meiner Praxis in Kreuzlingen.



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